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Von den Eisenmännern zum Skyspace

Wanderung und Führung mit Marcell Strolz

Dauer: 13:30 – 18:00 Uhr
Gruppengröße: 35 Personen
Sprachen: Deutsch | Englisch
Rubrik: Wanderung & Führung
Ort|Location: Oberlech | Kriegeralpe | Tannegg
Beförderungsmittel: Bergbahn

 

Programmablauf:

  • 13:30 Uhr
    Beim Glaszelt vor dem Hotel Arlberg werden wir von Marcell Strolz in Empfang genommen.
  • 14:00 – 17:30 Uhr
    „Horizon Field“ nannte Antony Gormley sein Land-Art-Projekt, das er inZusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz realisiert hat. Außerdem wandern wir mit ihm voraussichtlich zum geplanten neuen Skyspace Lech.
  • 18:00 Uhr
    Rückkehr mit der Bergbahn. Wir gehen zurück zum Ausgangspunkt. Von dort aus erreichen wir in Gehdistanz die Hotels.

 

Schwerpunkt der Begegnung:

„Horizon Field“ nannte Antony Gormley sein Land-Art-Projekt, das er in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz realisiert hat. Im Bregenzerwald und am Arlberg platzierte der britische Künstler 100 lebensgroße Abgüsse eines menschlichen Körpers aus massivem Gusseisen jeweils exakt auf 2039 Metern über dem Meeresspiegel. Der private Verein „Horizon Field“ wurde 2012 mit dem Ziel gegründet, diese österreichweit bis dato größte künstlerische und landschaftliche Installation zu erhalten – was nicht gelungen ist. Vorstandsmitglied Marcell Strolz, einst mit der Standortwahl und der Logistik für das Aufstellen der 100 Eisenmänner von Antony Gormley betraut, zeigt uns die einzige noch erhaltene Skulptur in Oberlech. Außerdem wandern wir mit ihm voraussichtlich zum geplanten neuen Skyspace Lech.

 

Hintergrundinfo:

Wir fahren mit der runderneuerten Seilbahn nach Oberlech und wandern von dort zur Kriegeralpe, wo wir auf den einzigen verbliebenen Eisenmann treffen. Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? – Um diese Themen kreist das Kunstprojekt “Horizon Field”. Der Bildhauer Antony Gormley stellte mit seiner Landschaftsinstallation die Frage, ob der Mensch als Spezies an der Weiterentwicklung des Lebens auf dem Planet Erde teilhaben wird oder nicht.

Marcell Strolz berichtet uns bei dieser Wanderung auf den Spuren von „Horizon Field“ über seine Erfahrungen mit dem Kunstprojekt im Hochgbirge. Der Projektentwickler für Biomasseheizwerke stammt aus einer Lecher Hotelierfamilie. Er engagiert sich auch in der örtlichen Lawinenkommission. Gemeinsam mit seinen Kollegen vom Verein „Horizon Field“ hätte er die Eisenmänner von Antony Gormley gerne dauerhaft erhalten. Nachdem dies nicht erreicht werden konnte, beschloss der Verein ein neues Projekt mit einem international renommierten zeitgenössischen Künstler zu ealisieren. Wenn alles nach Plan läuft, wird im Frühsommer 2017 der Skyspace Lech des US-amerikanischen Künstlers James Turrell eröffnet.

In diesem Lichtraum am Tannegg werden sich natürliches und künstliches Licht sowie Farbe und Raum auf faszinierende Weise begegnen. Die Panoramalage in der hochalpinen Landschaft und die spezielle Konzeption sollen den Skyspace Lech einzigartig machen. Der Entwurf von James Turrell sieht ein weitgehend unterirdisch angelegtes Bauwerk vor, das sich sensibel in die Landschaft einfügt. James Turrell möchte uns vor Augen führen, wie wir die Welt wahrnehmen. Mit dem Credo „seeing yourself seeing“ umschreibt er seinen künstlerischen Ansatz, der mit einem tiefen Verständnis für natürliche Lebensräume und Landschaft verbunden ist.